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Ing. Ewald Hans Friesacher geb. am 18. Nov. 1943 in Klagenfurt Heimatforscher und Kalenderherausgeber.
Gibt seit 1982 einen Sonne-Mondkalender mit kreyssendem Kalendarium heraus und hat durch die Arbeit mit diesem Thema im Laufe der Jahre Einsichten gewonnen, die ihn auf den Weg zum Urglauben Alteuropas führten. Auch andere Menschen daran teilhaben zu lassen, ist das Ziel des von ihm herausgegebenen Alldeutschen Jahrgothweisers und Alldeutschen Jahrbuches.

ELTERNHAUS   

Ewald Friesacher erblickte am 18. 11.1943 als jüngstes von vier Kindern das Licht der Welt. Seinen beiden vor ihm geborenen Brüdern war kein gutes Schicksal beschieden: der erste verstarb bald nach der Geburt und der zweitgeborene im Alter von einem Jahr. So war es ihm lediglich gegönnt, nur mit seiner um fünf Jahre älteren Schwester Ingrid aufzuwachsen, doch sollten die beiden zeitlebens starke familiäre Bande miteinander hegen und pflegen.
Ewalds Vater stand noch als Unterfeldmeister beim Reichsarbeitsdienst in Diensten, seine Mutter sorgte als Hausfrau für die Familie; sie war eine Tochter des Schneidermeisters Walcher aus Reichenfels im oberen Lavanttal in Kärnten. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches am 8. Mai 1945 erlebte die ganze Familie zunächst harte Jahre des Nachkriegselends. Als Nazis diffamiert, gab es vorerst keine Arbeit, weder Wohnung noch Einkommen. Es herrschte bittere Armut. Fürs erste konnte die Familie bei den Großeltern in Reichenfels wohnen, dann gab es für den Vater bei der alten Arbeitsstelle in Maria Rojach i. L. doch wieder Arbeit als Müllermeister.

KINDHEIT, JUGENDJAHRE, AUSBILDUNG und MILITÄRDIENST   

Die Kindheit erlebte Ewald Friesacher in Reichenfels bei seinen Großeltern mütterlicherseits, wo die bürgerliche Umgebung des Marktes formend war. Maria Rojach im südlichen Lavanttal, wo der Heranwachsende seine Jugendjahre verbrachte, war hingegen eher von einer bäuerlich archaischen Struktur geprägt. Nach Volks-, Haupt- und Fachschule besuchte er von 1958 bis 1963 die Höhere Technische Lehranstalt für Elektrotechnik in der Landeshauptstadt Klagenfurt, wo er in einem Konvikt untergebracht war. Glücklicherweise war man dort „neutral“ ausgerichtet, somit kam es wenigstens zu keinen Konfessionskonflikten. Rückblickend umreißt Ewald Friesacher das Ergebnis seiner Ausbildung als einen „typischen Fall von Überschulung“. Es mußten die kasernenmäßig strikten Konviktsregeln eingehalten werden und darüber hinaus war die tägliche „Studierstunde“ in der Zeit von 19 bis 21 Uhr für alle Internatsschüler verpflichtend. So schaffte der junge Schulabgänger im Jahr 1963 die Matura mit Vorzug und konnte mit dem Ergebnis seiner Studienjahre sehr zufrieden sein. Unterdessen war die im Mühlgebäude in Maria Rojach lebende Familie in sozialer Hinsicht ins Hintertreffen geraten und man faßte den Entschluß, sich ein eigenes Heim zu schaffen, was unter großen Entbehrungen bewerkstelligt wurde. Das neue Haus verschaffte der Familie eine positive Aufbruchstimmung. Des Weiteren hat die in Ledenitzen lebende Tante, die einen Hotelbetrieb führte, die onatlichen Kosten für das Bundeskonvikt in Klagenfurt übernommen. Nächste Station in seinem Leben war der Bundesheerdienst von 1963 bis 1964 als Einjährig-Freiwilliger.


Unbeirrbar den HELIOS, den VIERKREIS in die
Welt tragen und ihn zum STRAHLEN zu bringen

 


Ing. Ewald Friesacher bei der Kalenderarbeit


BERUF , FAMILIÄRES

Nach einem Jahr Tätigkeit als Monteur bei einem Klagenfurter Elektrounternehmen, es wurden Nachweise für die Elektro-Konzession angestrebt, erfolgte zu Beginn des Jahres 1966 der Aufbruch nach Mannheim zur Brown, Boveri & Cie. Schwerpunkt seines Wirkens bei der deutschen Tochter des Schweizer Konzerns war der Aufbau einer neuen Abteilung für Entwicklung, Montage und Inbetriebsetzung von Fernwirkanlagen. Von dem Zeitpunkt an dauerte es noch fünf Jahre bis zur Familiengründung. Er verliebte sich in eine aus Osterode im Harz stammende Mannheimerin und schon bald blickte das glückliche Paar Elternfreuden entgegen: das erste Töchterlein war da (insgesamt schenkte ihm seine Frau vier Töchter und einen Sohn) und das Standesamt war die logische Konsequenz. Ende 1970 übersiedelten die drei nach Klagenfurt. 
Am 8. Januar 1971 erfolgte der Eintritt bei Siemens Österreich in Klagenfurt, wo das frischgebackene Familienoberhaupt bis zum Jahre 1987 beschäftigt war. Zusammen mit seinen Eltern erwarb er in Maria Saal ein neues Eigenheim, wo die Familie fortan 17 Jahre lebte. 
Dort im Schatten des Maria Saaler Berges geschah es auch, daß Ing. Friesacher Zugang zur so genannten „Innenwelt” fand.
Aufgrund dieses Wandels wurde 1982 der Kalender mit kreisförmiger Darstellung der Mondphasen geboren und mit diesem Werk der ArbeitsTitel „Kalender-Ingenieur“.

MONDKALENDER und ZÄSUR   

Nach wertvollen Jahren des Aufbaues neuer Geschäftsbereiche bei Siemens brachten die Jahre 1987 und 1988 eine unerwartete Veränderung des schon in ruhigen Gefilden laufenden Lebens des Elektro- Ingenieurs, der sich nun immer deutlicher hin zum Urheber von wiedererlangtem Kalender-Wissen zu wandeln begann. Es erfolgte nämlich im Alter von 47 Jahren, im 7. Lebensabschnitt „WAAGE” der Bruch mit Siemens und das Wegbeschreiten in die Selbständigkeit der Elektro-Fachbranche. In all den Krisenjahren wurde das Werk des Kalenders unter großen Entbehrungen weitergeführt, gleichzeitig gab es aber auch großen Halt und Zuversicht für die Zukunft. Zunächst wurde er unter dem Namen „Alter Jahreszeitweiser“ herausgegeben. Dieses Kalenderwerk war in den Augen einiger selbsternannter Gutmenschen ein Gräuel und Ewald Friesacher wurde mit einem Schwurgerichtsprozess nach dem „§ 3 g Meinungsverbotsgesetz“ überzogen. Es wurde eine über 50 Seiten lange Anklageschrift verfaßt. Diese Kampagne neben 4 "Hausdurchsuchungen” führte zur Insolvenz und zum Zusammenbruch der mühsam aufgebauten Schwachstromfirma. Nach Schuldspruch und einem Gewerbeentzugsverfahren wurde 1997 ein Insolvenzverfahren eröffnet. Durch positive Schutzkräfte der Vorsehung konnte jenes zum Glück in einen Ausgleich übergeführt werden, womit die Mindest-Existenzgrundlage zwar unter großer Zahllast, aber trotzdem gesichert war.

PHOENIX aus der ASCHE   

Um den Neuanfang auch äußerlich zu signalisieren, wurde der bisher im A4-Format herausgegebene „Jahreszeitweiser“ ab 1999 nunmehr in „Alldeutscher Jahrgothweiser“ umbenannt, um noch deutlicher das Profil zu akzentuieren. Der „Jahrgoth“ ist die Sonne, die Goten sagten noch der Suna, der Sohn, auf dem Weg durch das ganze Jahr – all jenen, die noch Ohren haben zu hören und Augen besitzen zu sehen – viel erzählen kann. Somit entwickelte sich der ursprünglich reine Mondphasenkalender weiter zu einem fortgeschrittenen Sonne- und Mondkalender. 2007 begang man nun das 25-jährige Jubiläum. Weiters erwuchs aus der Kalenderarbeit ein Teilnahmekreis am Vierbergelauf, welche diesen in völlig neuem Licht erscheinen läßt.

http://www.vierbergelauf.info

Er ist ein wunderbares Gleichnis, nicht nur für einen Tag, schon gar nicht allein für einen 24-Stunden- Sonnenlauf, sondern auch für den Jahres- und den Lebenskreis eines ganzen Menschendaseins. Das ist die Frohbotschaft und ein Gleichnis, welches der Menschheit guten Willens und der ganzen Welt kostenlos zur Verfügung steht.


Vierbergelauf 8. 4. 2005 „Ritschertstation”
Rast mit Rudolf und Erich Flatschacher

ECKPUNKTE im LEBENSSCHAFFEN   

1. Entwicklung der „fortgeschrittenen Kalendertechnik mit „kreysendem“ Kalendarium nach Mondgezeiten geordnet. (1982)

2. Wiederderentdeckung des „vierten“ Königs an Hand des Jahreskreises zum Wintersonnenwendpunkt „Altes endet, Sonne wendet”. Bewußtwerdung der „Vierer“ (= Führungs-) Struktur des Kosmos, sowohl im Tages-, Mond- wie auch Sonnen-Lauf. (1988)

3. Wiederentdeckung des Zwey-Oth aus dem Jahreskreis durch Teilung des Jahreskreises in eine obere lichte und in eine untere dunkle Hälfte. Daraus abgeleitet die neue erkenntnis über das Wort TE-OTH’s-Land, die Deutschland als das Land der Zwey-Oth-Kundigen – über alle vordergründigen Staatsgrenzen hinweg, soweit eben die deutsche Sprache reicht – ausweist.

4. Folgerichtiges Durcharbeiten des deutschen Brauchtumsjahres an Hand der Arbeiten der Heimatforscher Franz Spilka, Richard Allesch u.v.a.

5. Durch die Arbeiten Hans Sterneders erfolgt die Einbeziehung des symbolischen Menschenlebens in die „Vierer“ (= Führungs-) Struktur des Kosmos und die Erweiterung dieser „Vierer“ Struktur zur Zwölfer Struktur des Kreyses mit 12 Zeitqualitäten = 12 STERNZEYCHEN und Erweiterung des Tages-, Mond-, Jahres-, Menschen-Kreises mit dem rückläufig drehenden Weltzeitalterkreis von 25.920 Jahren an Hand der Arbeit von Rudolf Czeppan über die Präzession.

6. Enträtselung des tieferen Sinnes des Brauches „Vierbergelauf“ am Dreinagel-Freitag, 14 Tage nach Ostern als kosmisches Weihespiel und als Gleichnis für ein Menschenleben. Damit enträtselt sich auch der Pilgermarsch in Tibet, die mit 4 rituellen Schritten (aufstehen, 1 Schritt vor, niederknien und liegend nach vorne strecken) je 1 Tag ihres Lebens symbolisch nachvollziehen.

7. Weltbilderschütterung durch das Erkennen des Symmetriegesetzes im Kosmos und im Jahreslauf (2005): Den 4 Königen sind 4 Königinnen beigegeben, aus der jeweiligen Verbindung von König und Königin an den 4 Umlaufpunkten des Jahreskreises entspringt neues Leben. 4 x 3 = 12, die Symmetriezahl des Kosmos. Den 2 Königspaarpunkten Frühling, Sommer dominiert das männliche Prinzip, der Herrscher der Außenwelt, den 2 Königspaarpunkten im dunklen, lichtarmen Halbkreis, Herbst und Winter, dominiert das weibliche Prinzip als Herrscherin des Innenreiches, der Mutterschaft allen Seins. Enträtselung des Urmythos des Kreys- Fa-Ur-Thor als Archetype Alteuropas des Vater-Prinzips, der Herrscher des Außenreiches, der seinen Sohn, den Träger der Sonne wohlbehütet über den 12. Abschnitt, das Fische- Zeitalter, trägt. Wiederentdeckung des Spiegelbildes Ulrich-All-Herrscher, 24.-25.-26. Juli, großer Vatertag zur großen Mutternacht, am 24. Dezember.

8. Geistige Überwindung des Scheinchristentums durch Freilegung des kosmischen Gleichnisses im Ostermysterium (2006): Nicht der junge, eben erst ins Leben getretene Vegetations-Goth stirbt und schon gar nicht durch Hinrichtung entmenschter Menschen an einem Martergerät, sondern der alte Vegetations-Goth stirbt wegen Zeitablaufs. Er hat die 4 Abschnitte seines Lebens durchschritten, hat den Vier-Kreys der Treue und der Wahrheit durchschritten und tritt einerseits vergeistigt in die Anderswelt ein und anderseits in verjüngter
Gestalt zu einem neuen Lebenskreislauf an.

KERNAUSSAGEN und LEITSPRÜCHE   

Suggestionen
Vieles im menschlichen Dasein beruht auf Suggestionen, die ein gern eingesetztes Mittel allfälliger Manipulation sind. Wer immer es darauf anlegt, diese anzuwenden, hat den Erfolg schon für sich verbucht, da sich viele Menschen der Tatsache nicht bewußt sind, daß es meist um das vorbehaltlose Übernehmen jener in die Welt gesetzter „Wahrheitsgehalte“ geht. Denken wir an Cervantes Meisterwerk „Don Quijote – der Mann von La Mancha“, wobei es auch um solche Autosuggestionen geht. Als wahr erachtet wird das, was man sich ganz fest einbildet. Die zensurlose Annahme suggerierten Gedankenguts, ganz speziell wenn es durch allgemein anerkannte, meist im Rampenlicht stehende Persönlichkeiten oder Institutionen geschieht, führt nicht allzu selten zur Schaffung von Thesen, die mit der reinen Wahrheit oft nur wenig gemein haben.

Wahrheit
„Ab einem bestimmten Lebensalter (sechzig Jahre, diese können bei entsprechendem Erkenntnisstand natürlich jederzeit unterschritten werden) ist ein Mensch nicht nur berechtigt, sondern vielmehr dazu verpflichtet, nichts anderes als die reine Wahrheit zu sagen.“

Nicht alles glauben
Nicht alles, was einem erzählt wird oder was man liest, sollte kritiklos übernommen werden; allzu oft kann es sich um Verbreitung von Lügengebilden handeln. Warum wohl erwendet man gern das Wort: „Du lügst wie gedruckt!“? Eine Aussage zum Nachdenken.

EIN PHILOSOPH?   

Ein „Philosoph“, griech. „Freund der Weisheit“, ist ein Mensch, der danach strebt, Antworten auf die Fragen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, zu finden. Platon charakterisiert den Philosophen in seinem „Das Symposion“ als jemand, der das Gute, die Wahrheit und das Schöne liebt und begehrt. Die Frage, ob Ing. Ewald Friesacher nun ein Philosoph ist oder nicht, läßt sich mit einem eindeutigen „JA“ beantworten, da all die oben genannten Eigenschaften hochgradig auf seine Person zutreffen.

ZUSAMMENFASSUNG   

Ing. Ewald Friesacher konnte sich und seiner Familie nach dem erzwungenen Verkauf des Hauses in Maria Saal ein neues bescheidenes Domizil in Pörtschach schaffen und kann nun nach mehreren Jahrzehnten Ehe, vielen Höhen und Tiefen sowie etlichen Prüfungen auf ein erfülltes Leben für Heimat, Wahrheit und Gerechtigkeit zurückblicken. Das Fazit seines Lebenswerks ist trotz des Auf und Ab ein letztendlich positives und gibt Anlaß zu einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft.
Die Zusammenfassung der Texte und Fotos erfolgte durch Johann Jaritz.

  

 

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