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Ing. Ewald Hans Friesacher geb. am 18. Nov. 1943 in Klagenfurt
Heimatforscher und Kalenderherausgeber. |
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| ELTERNHAUS | |||
Ewald Friesacher erblickte am 18.
11.1943 als jüngstes von vier Kindern
das Licht der Welt. Seinen beiden
vor ihm geborenen Brüdern war
kein gutes Schicksal beschieden:
der erste verstarb bald nach der
Geburt und der zweitgeborene im
Alter von einem Jahr. So war es ihm
lediglich gegönnt, nur mit seiner um
fünf Jahre älteren Schwester Ingrid
aufzuwachsen, doch sollten die
beiden zeitlebens starke familiäre
Bande miteinander hegen und
pflegen. Ewalds Vater stand noch als Unterfeldmeister beim Reichsarbeitsdienst in Diensten, seine Mutter sorgte als Hausfrau für die Familie; sie war eine Tochter des Schneidermeisters Walcher aus Reichenfels im oberen Lavanttal in Kärnten. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches am 8. Mai 1945 erlebte die ganze Familie zunächst harte Jahre des Nachkriegselends. Als Nazis diffamiert, gab es vorerst keine Arbeit, weder Wohnung noch Einkommen. Es herrschte bittere Armut. Fürs erste konnte die Familie bei den Großeltern in Reichenfels wohnen, dann gab es für den Vater bei der alten Arbeitsstelle in Maria Rojach i. L. doch wieder Arbeit als Müllermeister. |
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| KINDHEIT, JUGENDJAHRE, AUSBILDUNG und MILITÄRDIENST | |||
Die Kindheit erlebte Ewald Friesacher
in Reichenfels bei seinen Großeltern
mütterlicherseits, wo die
bürgerliche Umgebung des Marktes
formend war. Maria Rojach im südlichen
Lavanttal, wo der Heranwachsende
seine Jugendjahre verbrachte,
war hingegen eher von einer bäuerlich
archaischen Struktur geprägt.
Nach Volks-, Haupt- und Fachschule besuchte er von 1958 bis 1963 die
Höhere Technische Lehranstalt für
Elektrotechnik in der Landeshauptstadt
Klagenfurt, wo er in einem
Konvikt untergebracht war. Glücklicherweise
war man dort „neutral“
ausgerichtet, somit kam es wenigstens
zu keinen Konfessionskonflikten.
Rückblickend umreißt Ewald Friesacher
das Ergebnis seiner Ausbildung
als einen „typischen Fall von
Überschulung“. Es mußten die
kasernenmäßig strikten Konviktsregeln
eingehalten werden und darüber
hinaus war die tägliche „Studierstunde“
in der Zeit von 19 bis
21 Uhr für alle Internatsschüler
verpflichtend. So schaffte der junge Schulabgänger
im Jahr 1963 die Matura mit Vorzug
und konnte mit dem Ergebnis seiner
Studienjahre sehr zufrieden sein.
Unterdessen war die im Mühlgebäude
in Maria Rojach lebende Familie
in sozialer Hinsicht ins Hintertreffen
geraten und man faßte den
Entschluß, sich ein eigenes Heim
zu schaffen, was unter großen Entbehrungen
bewerkstelligt wurde.
Das neue Haus verschaffte der Familie
eine positive Aufbruchstimmung.
Des Weiteren hat die in
Ledenitzen lebende Tante, die einen
Hotelbetrieb führte, die onatlichen
Kosten für das Bundeskonvikt in
Klagenfurt übernommen.
Nächste Station in seinem Leben
war der Bundesheerdienst von 1963
bis 1964 als Einjährig-Freiwilliger. |
![]() Unbeirrbar den HELIOS, den VIERKREIS in die Welt tragen und ihn zum STRAHLEN zu bringen |
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| BERUF , FAMILIÄRES | |||
![]() Ing. Ewald Friesacher bei der Kalenderarbeit |
Nach einem Jahr Tätigkeit als Monteur
bei einem Klagenfurter Elektrounternehmen,
es wurden Nachweise
für die Elektro-Konzession angestrebt,
erfolgte zu Beginn des Jahres
1966 der Aufbruch nach Mannheim
zur Brown, Boveri & Cie. Schwerpunkt
seines Wirkens bei der
deutschen Tochter des Schweizer
Konzerns war der Aufbau einer
neuen Abteilung für Entwicklung,
Montage und Inbetriebsetzung von
Fernwirkanlagen. Von dem Zeitpunkt
an dauerte es noch fünf Jahre
bis zur Familiengründung. Er
verliebte sich in eine aus Osterode
im Harz stammende Mannheimerin
und schon bald blickte das glückliche
Paar Elternfreuden entgegen:
das erste Töchterlein war da (insgesamt
schenkte ihm seine Frau
vier Töchter und einen Sohn) und
das Standesamt war die logische
Konsequenz. Ende 1970 übersiedelten
die drei nach Klagenfurt. Am 8. Januar 1971 erfolgte der Eintritt bei Siemens Österreich in Klagenfurt, wo das frischgebackene Familienoberhaupt bis zum Jahre 1987 beschäftigt war. Zusammen mit seinen Eltern erwarb er in Maria Saal ein neues Eigenheim, wo die Familie fortan 17 Jahre lebte. Dort im Schatten des Maria Saaler Berges geschah es auch, daß Ing. Friesacher Zugang zur so genannten „Innenwelt” fand. Aufgrund dieses Wandels wurde 1982 der Kalender mit kreisförmiger Darstellung der Mondphasen geboren und mit diesem Werk der ArbeitsTitel „Kalender-Ingenieur“. |
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| MONDKALENDER und ZÄSUR | |||
Nach wertvollen Jahren des Aufbaues
neuer Geschäftsbereiche bei
Siemens brachten die Jahre 1987
und 1988 eine unerwartete Veränderung
des schon in ruhigen Gefilden laufenden Lebens des Elektro-
Ingenieurs, der sich nun immer
deutlicher hin zum Urheber von wiedererlangtem
Kalender-Wissen zu
wandeln begann. Es erfolgte nämlich
im Alter von 47 Jahren, im 7. Lebensabschnitt
„WAAGE” der Bruch
mit Siemens und das Wegbeschreiten
in die Selbständigkeit der
Elektro-Fachbranche.
In all den Krisenjahren wurde das
Werk des Kalenders unter großen
Entbehrungen weitergeführt, gleichzeitig
gab es aber auch großen Halt
und Zuversicht für die Zukunft.
Zunächst wurde er unter dem
Namen „Alter Jahreszeitweiser“
herausgegeben.
Dieses Kalenderwerk war in den
Augen einiger selbsternannter Gutmenschen
ein Gräuel und Ewald
Friesacher wurde mit einem
Schwurgerichtsprozess nach dem
„§ 3 g Meinungsverbotsgesetz“ überzogen.
Es wurde eine über 50 Seiten lange
Anklageschrift verfaßt. Diese Kampagne
neben 4 "Hausdurchsuchungen”
führte zur Insolvenz und zum
Zusammenbruch der mühsam aufgebauten
Schwachstromfirma.
Nach Schuldspruch und einem
Gewerbeentzugsverfahren wurde
1997 ein Insolvenzverfahren eröffnet.
Durch positive Schutzkräfte der
Vorsehung konnte jenes zum Glück
in einen Ausgleich übergeführt werden,
womit die Mindest-Existenzgrundlage
zwar unter großer Zahllast,
aber trotzdem gesichert war. |
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| PHOENIX aus der ASCHE | |||
Um den Neuanfang auch äußerlich
zu signalisieren, wurde der bisher
im A4-Format herausgegebene
„Jahreszeitweiser“ ab 1999 nunmehr
in „Alldeutscher Jahrgothweiser“
umbenannt, um noch deutlicher das
Profil zu akzentuieren. Der „Jahrgoth“
ist die Sonne, die Goten sagten
noch der Suna, der Sohn, auf dem
Weg durch das ganze Jahr – all
jenen, die noch Ohren haben zu hören
und Augen besitzen zu sehen –
viel erzählen kann. Somit entwickelte
sich der ursprünglich reine Mondphasenkalender
weiter zu einem
fortgeschrittenen Sonne- und Mondkalender.
2007 begang man nun das
25-jährige Jubiläum.
Weiters erwuchs aus der Kalenderarbeit
ein Teilnahmekreis am Vierbergelauf,
welche diesen in völlig
neuem Licht erscheinen läßt. http://www.vierbergelauf.info Er ist ein wunderbares Gleichnis, nicht nur für einen Tag, schon gar nicht allein für einen 24-Stunden- Sonnenlauf, sondern auch für den Jahres- und den Lebenskreis eines ganzen Menschendaseins. Das ist die Frohbotschaft und ein Gleichnis, welches der Menschheit guten Willens und der ganzen Welt kostenlos zur Verfügung steht. |
![]() Vierbergelauf 8. 4. 2005 „Ritschertstation” Rast mit Rudolf und Erich Flatschacher |
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| ECKPUNKTE im LEBENSSCHAFFEN | |||
1. Entwicklung der „fortgeschrittenen
Kalendertechnik mit „kreysendem“
Kalendarium nach Mondgezeiten
geordnet. (1982) 2. Wiederderentdeckung des „vierten“ Königs an Hand des Jahreskreises zum Wintersonnenwendpunkt „Altes endet, Sonne wendet”. Bewußtwerdung der „Vierer“ (= Führungs-) Struktur des Kosmos, sowohl im Tages-, Mond- wie auch Sonnen-Lauf. (1988) 3. Wiederentdeckung des Zwey-Oth aus dem Jahreskreis durch Teilung des Jahreskreises in eine obere lichte und in eine untere dunkle Hälfte. Daraus abgeleitet die neue erkenntnis über das Wort TE-OTH’s-Land, die Deutschland als das Land der Zwey-Oth-Kundigen – über alle vordergründigen Staatsgrenzen hinweg, soweit eben die deutsche Sprache reicht – ausweist. 4. Folgerichtiges Durcharbeiten des deutschen Brauchtumsjahres an Hand der Arbeiten der Heimatforscher Franz Spilka, Richard Allesch u.v.a. 5. Durch die Arbeiten Hans Sterneders erfolgt die Einbeziehung des symbolischen Menschenlebens in die „Vierer“ (= Führungs-) Struktur des Kosmos und die Erweiterung dieser „Vierer“ Struktur zur Zwölfer Struktur des Kreyses mit 12 Zeitqualitäten = 12 STERNZEYCHEN und Erweiterung des Tages-, Mond-, Jahres-, Menschen-Kreises mit dem rückläufig drehenden Weltzeitalterkreis von 25.920 Jahren an Hand der Arbeit von Rudolf Czeppan über die Präzession. 6. Enträtselung des tieferen Sinnes des Brauches „Vierbergelauf“ am Dreinagel-Freitag, 14 Tage nach Ostern als kosmisches Weihespiel und als Gleichnis für ein Menschenleben. Damit enträtselt sich auch der Pilgermarsch in Tibet, die mit 4 rituellen Schritten (aufstehen, 1 Schritt vor, niederknien und liegend nach vorne strecken) je 1 Tag ihres Lebens symbolisch nachvollziehen. 7. Weltbilderschütterung durch das Erkennen des Symmetriegesetzes im Kosmos und im Jahreslauf (2005): Den 4 Königen sind 4 Königinnen beigegeben, aus der jeweiligen Verbindung von König und Königin an den 4 Umlaufpunkten des Jahreskreises entspringt neues Leben. 4 x 3 = 12, die Symmetriezahl des Kosmos. Den 2 Königspaarpunkten Frühling, Sommer dominiert das männliche Prinzip, der Herrscher der Außenwelt, den 2 Königspaarpunkten im dunklen, lichtarmen Halbkreis, Herbst und Winter, dominiert das weibliche Prinzip als Herrscherin des Innenreiches, der Mutterschaft allen Seins. Enträtselung des Urmythos des Kreys- Fa-Ur-Thor als Archetype Alteuropas des Vater-Prinzips, der Herrscher des Außenreiches, der seinen Sohn, den Träger der Sonne wohlbehütet über den 12. Abschnitt, das Fische- Zeitalter, trägt. Wiederentdeckung des Spiegelbildes Ulrich-All-Herrscher, 24.-25.-26. Juli, großer Vatertag zur großen Mutternacht, am 24. Dezember. 8. Geistige Überwindung des Scheinchristentums durch Freilegung des kosmischen Gleichnisses im Ostermysterium (2006): Nicht der junge, eben erst ins Leben getretene Vegetations-Goth stirbt und schon gar nicht durch Hinrichtung entmenschter Menschen an einem Martergerät, sondern der alte Vegetations-Goth stirbt wegen Zeitablaufs. Er hat die 4 Abschnitte seines Lebens durchschritten, hat den Vier-Kreys der Treue und der Wahrheit durchschritten und tritt einerseits vergeistigt in die Anderswelt ein und anderseits in verjüngter Gestalt zu einem neuen Lebenskreislauf an. |
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| KERNAUSSAGEN und LEITSPRÜCHE | |||
Suggestionen Vieles im menschlichen Dasein beruht auf Suggestionen, die ein gern eingesetztes Mittel allfälliger Manipulation sind. Wer immer es darauf anlegt, diese anzuwenden, hat den Erfolg schon für sich verbucht, da sich viele Menschen der Tatsache nicht bewußt sind, daß es meist um das vorbehaltlose Übernehmen jener in die Welt gesetzter „Wahrheitsgehalte“ geht. Denken wir an Cervantes Meisterwerk „Don Quijote – der Mann von La Mancha“, wobei es auch um solche Autosuggestionen geht. Als wahr erachtet wird das, was man sich ganz fest einbildet. Die zensurlose Annahme suggerierten Gedankenguts, ganz speziell wenn es durch allgemein anerkannte, meist im Rampenlicht stehende Persönlichkeiten oder Institutionen geschieht, führt nicht allzu selten zur Schaffung von Thesen, die mit der reinen Wahrheit oft nur wenig gemein haben. Wahrheit „Ab einem bestimmten Lebensalter (sechzig Jahre, diese können bei entsprechendem Erkenntnisstand natürlich jederzeit unterschritten werden) ist ein Mensch nicht nur berechtigt, sondern vielmehr dazu verpflichtet, nichts anderes als die reine Wahrheit zu sagen.“ Nicht alles glauben Nicht alles, was einem erzählt wird oder was man liest, sollte kritiklos übernommen werden; allzu oft kann es sich um Verbreitung von Lügengebilden handeln. Warum wohl erwendet man gern das Wort: „Du lügst wie gedruckt!“? Eine Aussage zum Nachdenken. |
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| EIN PHILOSOPH? | |||
Ein „Philosoph“, griech. „Freund der
Weisheit“, ist ein Mensch, der
danach strebt, Antworten auf die
Fragen, „was die Welt im Innersten
zusammenhält“, zu finden.
Platon charakterisiert den Philosophen
in seinem „Das Symposion“
als jemand, der das Gute, die Wahrheit
und das Schöne liebt und begehrt.
Die Frage, ob Ing.
Ewald Friesacher
nun ein Philosoph
ist oder nicht,
läßt sich mit einem
eindeutigen
„JA“ beantworten,
da all die oben
genannten Eigenschaften
hochgradig
auf seine Person zutreffen. |
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| ZUSAMMENFASSUNG | |||
Ing. Ewald Friesacher konnte sich
und seiner Familie nach dem
erzwungenen Verkauf des Hauses
in Maria Saal ein neues bescheidenes
Domizil in Pörtschach schaffen
und kann nun nach mehreren
Jahrzehnten Ehe, vielen Höhen und
Tiefen sowie etlichen Prüfungen auf
ein erfülltes Leben für Heimat,
Wahrheit und Gerechtigkeit zurückblicken.
Das Fazit seines Lebenswerks ist
trotz des Auf und Ab ein letztendlich
positives und gibt Anlaß zu einem
hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. Die Zusammenfassung der Texte und Fotos erfolgte durch Johann Jaritz. |
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